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02.07.2008
Die Bezirksvertretung Münster-Ost möge beschließen:
Die Verwaltung wird beauftragt, die Umgestaltung der in den Zwischenberichten zum Stadtteilrahmenplan Handorf, Sudmühle, Mariendorf dargestellten Maßnahmen im Sinne der nachfolgend aufgeführten Stellungnahmen zu prüfen und die erforderlichen Vorlagen zu erarbeiten und den zuständigen Gremien (Bezirksvertretung Münster-Ost, Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Wohnen und Verkehr, Rat) zur Entscheidung vorzulegen.
Handorf - Bei der Prüfung der einzelnen Aspekte wird die Verwaltung gebeten, die jeweils Betroffenen, insbesondere jedoch die Kaufmannsgilde Handorf, die Kirchengemeinde St. Petronilla, den Förderverein Münster-Ost e.V., die Filialleitung der Sparkasse Münsterland-Ost und den Pächter des Hotels „Deutscher Vater“ zu beteiligen.

Die Kosten sollten anteilig vom städtischen Haushalt, von den Haushaltsmitteln der Bezirksvertretung und den beteiligten Ämtern übernommen werden.



Stellungnahme und Aufträge zum Zwischenbericht vom 12.02.2008 (Vorlage V/0107/2008)

A. Ergebnisse des Workshops „Gestaltung Handorf-Mitte“

1. Optimierung der Stellplätze Hugo-Pottebaum-Platz

Im Grundsatz ist die Bezirksvertretung mit den Maßnahmen der Verwaltung einverstanden.
Folgende Forderungen sind zu berücksichtigen:

• Um die Transparenz des Platzes zu verbessern und eine breitere Sichtachse in Süd-Nord-Richtung auf die Kirche zu erreichen, wird angeregt, weitere Bäume zu entfernen. Damit könnten auch die Pflasteranhebungen durch die Wurzeln reduziert und die Sicherheit für die Fußgänger erhöht werden.
• Weiterhin wird angeregt, die Glascontainer an geeigneter Stelle zu versenken und einzugrünen. Die Kosten dafür sind zu ermitteln.
• Der „Grünstreifen“ unter den Platanen sollte mit immergrünen Pflanzen versehen werden.
• In die vorgesehene Einführung einer Kurzparkregelung sollte die rechte Straßenseite (Petronillaplatz) vom Hotel „Deutscher Vater“ bis zur Kirche einbezogen werden. (siehe auch Punkt 7.).


2. Begrünungsalternativen zu den bestehenden Platanen

Wird zur Kenntnis genommen.
Ausnahme: siehe Forderung unter Punkt 1.
Im Zusammenhang mit der (Um-) Gestaltung des gesamten Platzes sollten die Pflasteranhebungen durch die Wurzeln der Platanen beseitigt werden.


3. Entfernung der Pergola und Erneuerung der begleitenden Begrünung

Im Grundsatz ist die Bezirksvertretung mit den Maßnahmen der Verwaltung einverstanden.
Folgende Forderungen sind zu berücksichtigen:

• Bei konsequenter Trennung der Nutzung „Parken“ auf dem „Hugo-Pottebaum-Platz“ und „Aufhalten“ auf dem „Petronillaplatz“ ist im Sinne des Auftrags für den Stadtteilrahmenplatz hier ein „attraktiver Erlebnisraum für alle Altersgruppen und eine vielfältige Nutzung“ zu schaffen. Zur vielfältigen Nutzung sollte eine Bodenhülse in den Platz eingebaut werden (Weihnachtsbaum/Maibaum). Es wird angeregt, diese Ziele zu prüfen und planerisch darzustellen.
• Aus dem südlichen Bereich der Trennmauer sollte nur der mittlere Bogen entfernt werden.
• Die Zuwegung zum „Petronillaplatz“ sollte behindertengerecht mit Rampen versehen werden.


4. Ausdünnung der Vegetation auf der Süd-Westseite der Kirche St. Petronilla

Die Bezirksvertretung ist mit der Maßnahme einverstanden.
Darüber hinaus soll die vor dem dortigen Kircheneingang befindliche Linde entfernt werden.


5. Angleichung des Niveaus des Petronillaplatzes

Wird zur Kenntnis genommen.

• Aus Sicherheitsgründen ist die Beleuchtung der Treppe vom Kirchenvorplatz zum tiefer gelegenen Platzbereich zu reparieren bzw. zu erneuern und/oder zu ergänzen.


6. Ergänzende planerische Maßnahmen zur Aufwertung des nach Westen orientierten
Eingangs der Kirche St. Petronilla

Im Grundsatz ist die Bezirksvertretung mit den Maßnahmen der Verwaltung einverstanden.
Folgende Forderungen sind zu berücksichtigen:

• Damit die Kirche auch von der Wersebrücke (Sudmühlenstraße) deutlich sichtbar wird, sollte nicht nur die Bepflanzung der Uferböschung entfernt/zurückgeschnitten werden, sondern darüber hinaus auch störende Bäume gefällt werden.
• Für diesen Bereich sollte ein einheitlicher Zaun vorgesehen werden.


7. Maßnahmen zur Verhinderung des Parkens im Bereich des Brunnens an der
Handorfer Straße/Petronillaplatz (Sparkasse)

Die Bezirksvertretung ist mit den Vorschlägen einverstanden.
Folgende Forderungen sollten berücksichtigt werden:

• Für den Bereich von dem Hotel „Deutscher Vater“ bis zur Kirche sollten „Kurzzeitparkplätze“ vorgesehen werden.
• Durch die Aufstellung von Pollern (oder anderer gestalterischer Elemente) sollte der Brunnenbereich freigehalten werden. Die Zufahrt für die Geldtransporte zum Haupteingang der Sparkasse ist sicherzustellen.
• Um das beidseitige Parken zu verhindern, sollte geprüft werden, ob die Fahrbahn auf eine Fahrzeugbreite reduziert werden kann. Damit könnte auch eine abgegrenzte „Außengastronomie“ ermöglicht werden. Die Zu- und Ausfahrten der Parkplätze zum Hotel und zur Sparkasse sind dabei zu berücksichtigen.
• Die Verkehrszeichen in diesem Bereich sollten auf das verkehrsrechtlich notwendige Maß reduziert werden.
• Es wird angeregt, am Brunnen zwei halbrunde Bänke aufzustellen.


8. Verbreiterung der Aufstellfläche für Fußgänger an der Ampelanlage Handorfer
Straße in Höhe des Hotels „Deutscher Vater“

Die Bezirksvertretung ist mit der Maßnahme einverstanden.


9. Parken in Höhe der Handorfer Straße Haus Nr. 18

Im Grundsatz ist die Bezirksvertretung mit den Maßnahmen der Verwaltung einverstanden.
Folgende Forderungen sind zu berücksichtigen:

• Die vor dem Geschäft befindliche öffentliche Verkehrsfläche (Gehweg) ist mit einfachen Mitteln als Parkfläche zu kennzeichnen. Die Bordsteine sind entsprechend abzusenken.
• Durch die Veränderung der ehemaligen Busbucht vor der Bäckerei an der Handorfer Straße ist ein weiterer Parkplatz zu schaffen.


Die Punkte:

• 10. Begrünungsmaßnahmen in den Einfahrtsbereichen im Ortsteil Handorf (Sudmühlenstraße/Wersebrücke und Handorferstraße/Hobbeltstraße)
• 11. Kreisverkehrsregelung im Bereich Hobbeltstraße/Handorfer Straße
• 12. Vorfahrtsregelung auf der Dorbaumstraße und auf der Hobbeltstraße zur
Reduzierung der Fahrgeschwindigkeit

werden zur Kenntnis genommen.




13. Festsetzung des Bebauungsplans Handorf 3

Die Bezirksvertretung ist mit dem Prüfergebnis der Verwaltung nicht einverstanden.

Die Sorge vieler Einwohner in Handorf wird ausdrücklich geteilt, dass „konstruktive Gespräche mit Investoren“ in Zukunft möglicherweise nicht zielführend verlaufen werden und die nächsten Bauvorhaben im Zentrum von Handorf die Möglichkeiten des gültigen Bebauungsplans konsequent realisieren könnten.
Diese „Gefahr“ sollte durch eine Änderung des Bebauungsplans ausgeschlossen werden.
Die gültige Rechtslage eröffnet den Investoren alle Chancen, das Volumen und die Maßstäblichkeit der Bauvorhaben zu „diktieren“; dieses gilt es zu verhindern.
Folgende Forderung ist zu berücksichtigen:

Der derzeitige Bebauungsplan ist zu ändern.


B. Soziale Infrastruktur im Geltungsbereich des Stadtteilrahmenplans

Wird zur Kenntnis genommen.


C. Ausbau des Bootsanlegers auf der Westseite der Werse in Höhe des Handorfer
Zentrums

1. Die Bezirksvertretung ist mit den Maßnahmen 1 – 8 zum Ausbau der Zuwegung und der Gestaltung des Bootsanlegers auf der Westseite der Werse einverstanden.

2. Ausdrücklich nicht einverstanden ist die Bezirksvertretung mit der Gestaltung des vorgesehenen „Verladeplatz“.
Die Befürchtung liegt nahe, dass sich der geplante „Verladeplatz“ zum „wilden Abstellplatz“ entwickeln wird. Außerdem kann dieser Platz auch als „wilder Parkplatz“ genutzt werden.

Folgende Forderung ist zu berücksichtigen:

• Es wird angeregt, über die Gestaltung des Raumes „Verladeplatz“ im Rahmen eines „Parkplatzkonzeptes“ für den Bereich des Stadtteilrahmenplans erneut nachzudenken. (siehe auch Anträge zum Zwischenbericht Stadtteilrahmenplan Handorf/Sudmühle/Mariendorf vom 13.12.2006)


Realisierung der Maßnahmen nach Prioritäten

Die begrenzten finanziellen Mittel und die notwendigen Absprachen im Planungsprozess zwingen zu einer längerfristigen Vorgehensweise in Planung und Ausführung der vorgesehenen Maßnahmen.
Deshalb wird vorgeschlagen, die bisherigen Maßnahmen in eine Prioritätenliste zu setzen und diese in den nächsten Jahren zu realisieren.
Dabei kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Liste in begründeten Einzelfällen nach Absprachen abgeändert wird.
Die zuständigen Gremien sind dabei zu beteiligen.

Prioritätenliste

2008

1. Nr. 8 Aufstellfläche
2. Nr. 7 Parkraum Sparkasse
3. Nr. 6 Westeingang Kirche

2009

4. Nr. 3 Pergola
5. Nr. 4 Ausdünnung
6. Nr. 1 Stellplätze

2010

7. C. Bootsanleger
- Zuwegung
- Bootsanleger

Weitere Maßnahmen, z.B. das Parkplatzkonzept müssen neu zugeordnet werden.


Zwischenbericht zum Stadtteilrahmenplan Handorf/Sudmühle/Mariendorf vom 13.12.2006

Aus dem Zwischenbericht vom 13.12.2006 ergeben sich einige Maßnahmen, die bisher nicht abschließend bearbeitet wurden.

Die Verwaltung wird beauftragt:

• Im Zusammenwirken mit der Deutschen Bahn AG eine verkehrsgestalterische Planung für die Bahnübergänge Sudmühlenstraße und Mariendorfer Straße zu erarbeiten (Seite 6).
• Ein Parkraumkonzept zu erarbeiten (Seite 8).
• Die Bereitstellung zusätzlicher Gewerbeflächen an der Gildenstraße zu prüfen (Seite 13).
• Die vorgeschlagene Eingrünung des Gewerbegebietes nach Norden in Richtung Hobbeltstraße zu erarbeiten (Seite 13).
• Eine konkrete Planung für die Anbindung der Gildenstraße an die Lützowstraße vorzulegen (Seite 14).
• Die Vorlage zur Thematik „Pferd und Tourismus“ zu erarbeiten (Seite 22).

Die Kosten für die vorgenannten Maßnahmen sind im einzelnen zu ermitteln.


Für die Fraktion:

gez. : Klimek
gez. : Werth
gez. : Grenda
aktualisiert von CDU Handorf, 02.07.2008, 16:54 Uhr

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